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Ulli Nissen

für Frankfurt am Main im Deutschen Bundestag

„Die Berger darf nicht sterben“ - Unterschriftenaktion zum Erhalt von Blumen Knapp gestartet

„Blumen Knapp soll bleiben – die Berger darf nicht sterben“ lautet der Titel eines Aufrufs zum Erhalt des kleinen Blumenladens von Familie Knapp auf der Berger Straße. Am Samstag (05.09.2020) startete die Frankfurter Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen (SPD) gemeinsam mit der Inhaberfamilie die Unterschriftensammlung für die Unterstützung des Aufrufs.

Das Traditionsgeschäft, das es schon seit 1965 gibt, steht unverschuldet vor dem Aus. Der Vermieter hat den Mietvertrag gekündigt, obwohl Familie Knapp sogar die Bereitschaft signalisiert hatte, eine höhere Miete zu zahlen. In dem Aufruf wird nun an den Vermieter appelliert: „Handeln Sie verantwortungsvoll im Sinne des Stadtteils und der vielen Kundinnen und Kunden. Die Verdrängung unserer angestammten Läden muss gestoppt werden!“, heißt es da.

Nissen macht mit der Aktion auf die drohende Schließung des Geschäfts aufmerksam. Die SPD-Frau baut auf die Unterstützung der Öffentlichkeit und erhofft sich viele Unterschriften. „Unsere Blumenläden, Bäckereien und Boutiquen sind gefährdet. Wir müssen gemeinsam die kleinen Läden der Berger Straße unterstützen. Sie gehören zu Frankfurt wie Handkäs und Äppler!“ sagt die Abgeordnete entschlossen.

Wer den Aufruft unterstützen möchte, kann diesen während der regulären Öffnungszeiten von Blumen Knapp unterschreiben (wochentags i.d.R. 8-18.30 Uhr, samstags 8-14 Uhr). Wer in seiner Nachbarschaft Unterschriften sammeln möchte, erhält die Listen ebenfalls im Geschäft oder auf Nachfrage per Mail bei ulli.nissen.ma02@bundestag.de.

Neben Blumen Knapp kämpft aktuell auch die Bornheimer Buchhandlung Schutt am Uhrtürmchen ums Überleben. Der Inhaber verlangt das dreifache der Miete und droht mit einer Räumungsklage.

Nissen nerven diese großen Sprünge bei den Mietforderungen. „Das trifft die Inhaber heftig. Unsere Stadt soll doch nicht nur noch aus Wett- und Immobilienbüros bestehen“, echauffiert sich die SPD-Politikerin. Sie will jetzt in Berlin mit Ihrer Fraktion eine Gewerbemietpreisbremse für kleine Gewerberäume diskutieren - ganz ähnlich wie sie auch bei Mietwohnungen in Frankfurt gelte, so die Bau- und Wohnungspolitikerin.