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Ulli Nissen

für Frankfurt am Main im Deutschen Bundestag

Ulli Nissen zu Besuch bei Condor

„Billigairlines verzerren Wettbewerb und benachteiligen Unternehmen mit guten Arbeitsbedingungen“

Im Rahmen ihrer Themenwoche zu Lärmschutz und Immissionen war die Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis unterwegs. Beim Gespräch mit der Condor standen Lärmschutztechniken der Flugzeuge und die Bedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz oben auf der Tagesordnung. 

„Gute Arbeitsbedingungen sind für mich wichtig. Bei Condor konnte ich mich davon überzeugen, dass für meine dortigen Gesprächspartner angemessene Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine ebenso wichtige Angelegenheit sind. Das darf aber natürlich kein ‚Wettbewerbsnachteil‘ sein. Denn gleichzeitig wird die Konkurrenzsituation zu den Billigairlines immer drückender. Durch das neue Anreizprogramm der Fraport werden die Billigflieger, die neu von Frankfurt starten, übermäßig bevorteilt, diese Einschätzung teile ich. Noch schwieriger wird die Situation, wenn diese die gleichen Ziele wie zum Beispiel die Condor anfliegen. Durch den Rabatt können Ryanair und andere Low-Cost-Flieger die Ticket-Preise gegenüber den anderen Fluggesellschaften noch deutlicher unterbieten. Ich befürchte, dass dies bei den "guten" Fluggesellschaften zu Arbeitsplatzabbau führt  - dies ist eine Wettbewerbsverzerrung, die wir nicht hinnehmen können“, erläutert die Abgeordnete.

Es ging außerdem um die Schwierigkeiten und Chancen der Anschaffung leiserer Maschinen. Die Condor ist hier auf einem guten Weg, so Nissen. „Neben der Diskussion um Nachflugverbote ist mir der Lärmschutz an der Quelle wichtig. Wir müssen gemeinsam alle Register ziehen, damit die Maschinen leiser werden und damit die Menschen im Umfeld von Flughäfen weniger belastet werden“, erklärt Nissen kämpferisch.