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Ulli Nissen

für Frankfurt am Main im Deutschen Bundestag

Stromspar-Check erhält 28,6 Millionen Euro

„Ende März erneuerte das Bundesumweltministerium seine Förderung für den bundesweiten "Stromspar-Check". Insgesamt erhält der Stromspar-Check eine Förderung von 28,6 Millionen Euro.

Durch die Energieberatung können die Haushalte zwischen 100 und 255 Euro pro Jahr sparen. Die Beratung wird von Langzeitarbeitslosen vorgenommen, die im Projekt eine spezielle Schulung als "Energiesparhelferin und Energiesparhelfer" absolviert haben. Im Rahmen der Beratung erhalten die einkommensschwachen Haushalte kostenlos Energiesparartikel (zum Beispiel LED-Lampen und schaltbare Steckdosenleisten), mit denen sie unmittelbar ihren Strombedarf senken können und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Der bisherige "Stromspar-Check" wird mit dem Nachfolgeprojekt "Stromspar-Check Aktiv" um neue Aspekte erweitert: Neben der Beratung zum Energiesparen erhalten einkommensschwache Haushalte die Möglichkeit, an einer individuellen Nachhaltigkeitsberatung teilzunehmen. Dabei erhalten sie Hinweise für eine nachhaltige, umweltschonende Lebensweise, speziell beim Umgang mit Lebensmitteln.

Das Projekt "Stromspar-Check Aktiv" wird vom Deutschen Caritasverband und dem Verband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands durchgeführt und vom Bundesumweltministerium aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Es läuft ab dem 1. April 2019 bis zum 31. März 2022. Die Initiative umfasst derzeit rund 140 Beratungsstellen in Deutschland.

Seit dem Jahr 2008 wurden insgesamt mehr als 320.000 Haushalte durch Stromsparhelferinnen und Stromsparhelfer beraten und für Klimaschutz sensibilisiert. Dabei wurden mehr als 300 Millionen Euro Energiekosten und über eine halbe Million Tonnen an CO2 eingespart.

In Frankfurt hat der Caritas-Verband die Beratung übernommen. Kontakt: Tel. 069 2982 63 56 oder energiesparservice@caritas-frankfurt.de