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Ulli Nissen

für Frankfurt am Main im Deutschen Bundestag

Praxistag Europa bei der SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT

„Nicht nur abstrakt diskutieren, sondern den Arbeitsalltag eines europäischen Arbeitgebers erleben“, das wollte die Frankfurter Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen (SPD) im Zeichen der anstehenden Europawahl am 26. Mai. Am gestrigen Montag (29.04.2019) absolvierte sie deshalb einen „Praxistag Europa“ bei der SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT.

„Ich möchte anhand konkreter Beispiele argumentieren und politisch handeln. Deshalb habe ich mir SAMSON im Frankfurter Osthafen ausgesucht, um einen Einblick in den Arbeitsalltag europäischer Beschäftigter in einem Industriebetrieb zu erhalten “, so Nissen.

SAMSON ist für die Frankfurter Politikerin ein „Vorzeige-Unternehmen“, das trotz seiner tausenden Mitarbeiter innerhalb Europas ein rechtschaffener Arbeitgeber sei. „Prekäre Arbeitsbedingungen wie bei Ryanair oder anderen transnationalen Konzernen gibt es hier nicht. SAMSON steht für nachhaltiges Wirtschaften mit Freude am Fortschritt“, stellt Nissen fest.

Beim Besuch der Ausbildungswerkstatt kam Nissen am Vormittag mit den Auszubildenden des Konzerns ins Gespräch. Die 160 Lehrlinge sind froh über die gute Betreuung bei SAMSON. „Das internationale und multikulturelle Arbeitsumfeld schafft ein gutes Miteinander“ meint auch SAMSON-Ausbildungsleiter Michael Hintz. Als Chefausbilder ist er stolz auf seine Ausbildungswerkstatt. Dem Unternehmen eilt insbesondere der Ruf voraus, im Umgang mit Flüchtlingen besonders versiert zu sein.

„Die Basis guter Produkte ist die gute Ausbildung von Mitarbeitern. Dessen ist und war sich SAMSON immer bewusst. Deshalb bieten wir jungen Menschen die Gelegenheit zum Praktikum, sind Ausbildungsbetrieb und bieten Studenten Bachelor- und Masterarbeiten an“, beschreibt Hintz die Ambitionen des Unternehmens. „Doch trotz dieses Angebots kämpft SAMSON gegen den Fachkräftemangel und fordert Hilfe aus der Politik“, sagt Hintz.

Nissen bekräftigt deshalb, dass es ein zentrales Anliegen der SPD für die EU sei, ein Konzept gegen den Fachkräftemangel aufzustellen. „Teil unseres Ansatzes sind einheitliche und einfache Regelungen für legale Zuwanderung nach Europa. Und zwar ganz egal, ob wir über zusätzliche personelle Ressourcen für z.B. Produktionsstandorte von SAMSON in Deutschland, Frankreich, Italien oder Spanien reden“, erklärt das Mitglied des Bundestags.

Der politische Fortgang in der EU hängt allerdings stark vom Ausgang der Europawahl Ende Mai ab. Auf die Frage wie SAMSON auf die anstehende Europawahl blickt, gibt sich das Unternehmen zuversichtlich. Viele SAMSON Mitarbeiter sind sowohl in ihrem Arbeitsalltag als auch privat in Europa vernetzt und erleben die Vorzüge einer internationalen Staatengemeinschaft. „Der wirtschaftliche Erfolg von SAMSON ist zudem mit dem starken Wachstum im europäischen Wirtschaftsraum verbunden“, freut sich Jürgen van Santen, Marketingchef des Unternehmens.

Nissen ist deshalb optimistisch, dass die pro-europäischen Parteien im internationalen Frankfurt ein gutes Ergebnis einfahren werden. Ihre Erfahrungen aus dem Praxistag Europa möchte sie in den nächsten Wochen in ihre politische Arbeit einfließen lassen.