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Ulli Nissen

für Frankfurt am Main im Deutschen Bundestag

Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“ – jetzt bewerben

„Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft schreibt jetzt den Bundespreis 2020 ‚Zu gut für die Tonne‘ aus. Bewerben kann sich bis zum 13. Oktober 2019 jeder, der einen Beitrag zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung leistet“, gibt die Frankfurter Umweltpolitikerin Ulli Nissen bekannt.

In den fünf Kategorien Landwirtschaft & Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft &Bildung und seit letztem Jahr auch in der Kategorie Digitalisierung wird der „Zu gut für die Tonne“ Bundespreis vergeben. Prämiert werden die besten Einreichungen, die nachweislich Lebensmittelverschwendung reduzieren, kreativ und innovativ sind und zur Nachahmung und Beteiligung animieren.

„Der Bundespreis ist eine tolle Aktion für einen besseren Umgang mit Lebensmitteln“, sagt Nissen. „Was zählt ist eine gute Idee, die hilft, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Der Bundespreis ist eine Chance, die Idee oder das Projekt einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Die Gewinner werden Anfang 2020 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekannt gegeben.

Flankiert wird der Bundespreis von der Initiative „Zu gut für die Tonne!“. Diese ist Bestandteil der Nationalen Strategie für die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung, welche am 20. Februar 2019 vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Unter www.zugutfuerdietonne.de finden sich zum Beispiel Tipps zur Lebensmittellagerung und –haltbarkeit, Fakten zur Lebensmittelverschwendung sowie Rezepte für beste Reste.

„Lebensmittel einzusparen heißt auch etwas für den Klimaschutz zu tun“, führ Nissen aus. „Ein Drittel der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzflächen wird dazu verwendet, Nahrungsmittel zu produzieren, die weggeworfen werden. Etwa ein Zehntel der globalen Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft könnte bis zur Mitte des Jahrhunderts allein auf die Verschwendung von Nahrungsmitteln zurückgehen. Lebensmittelverschwendung vermeiden heißt also auch Klimafolgen mindern“, so Nissen weiter.